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M 42

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Der grosse Orionnebel M 42 (NGC 1976) ist der hellste diffuse Nebel am Himmel und bereits mit blossem Auge sichtbar. Seine
scheinbare Helligkeit beträgt 4.0mag bei einem Winkeldurchmesser von 66 x 60 Bogenminuten (etwa die 4-fache Vollmondfläche !).
In dieser Gas- und Staubwolke wurden mit Hilfe des Hubble Space Telescopes eine große Zahl junger Sterne nachgewiesen, die von
Dichten Staubscheiben umgeben sind. Es wird davon ausgegangen, dass sich in diesen Scheiben Planeten bilden, ähnlich wie vor
ca. 5 Milliarden Jahren in unserem Sonnensystem. Die Entfernung beträgt 1500 Lichtjahre (Lj), der wahre Durchmesser des Nebels
30 Lj. Die Gasmassen werden durch das Licht umgebender Sterne zum Leuchten angeregt. Für die große Helligkeit des Zentralbereiches
ist im wesentlichen das sogenannte "Trapez" verantwortlich, ein Vierfachsystem nahe des Zentrums (im Bild zu erkennen).
Technische Daten
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Optik |
105mm TMB APO @ f/6.2 |
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Montierung |
Gemini 41 mit FS2-Steuerung |
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Autoguiding |
Nova-237 an 6"-Newton @ f/5 |
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Kamera |
Canon EOS 300D (800 ASA) |
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Filter |
keine |
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Datum |
30. Januar 2006, 0:32 bis 1:23 MEZ |
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Ort |
Presberg / Deutschland |
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Bedingungen |
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Belichtung |
31.25 Minuten (1 x 10, 5 x 3, 5 x 1 Minute, 5 x 15 Sekunden)
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Person(en) |
Thomas Berg, Tobias Konz
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Bearbeitung |
Dunkelbildkorrektur und Addition der einzelnen Serien in Fitswork. Nachbearbeitung in Photoshop (levels, curves, unsharp mask, transparency masks). |
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